Daniel Brolund und Ola Ellnestam sind gerade dabei, ein neues Buch zum Thema bestehende Software namens “Transforming Legacy Systems: An Introduction to The Mikado Method” zu schreiben.
Interessierte werden gebeten, Anregungen und Verbesserungsvorschläge beizusteuern. Eine Vorabversion ist online verfügbar. Es ist keine Registrierung oder ähnliches notwendig.
Im Gegensatz zu Michael Feather’s Buch, in dem es hauptsächlich um das Erstellen von Tests für bestehende Systeme geht und meinem, welches weniger Vorkenntnisse voraussetzt und auch Refactoring-Techniken beinhaltet, bezieht sich dieses Buch hauptächlich auf organisatorische Aspekte der Software-Sanierung.
Dazu beschreiben die Autoren einen inkrementellen Prozess, den sie “Mikado-Methode” nennen. Wie das Wort “inkrementell” schon andeutet, ist die Methode primär dazu gedacht, in Agile Entwicklungsprozesse wie Extreme Programming oder Scrum eingebettet zu werden.
Aus dem Diagramm am Ende des Artikels läßt sich ablesen, dass die Autoren einen Ansatz verfolgen, der im Wesentlichen auf “Versuch und Irrtum” beruht. Erst wird das Ziel eines Sanierungsschritts geplant. Dann werden die geplanten Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und das Ergebnis überprüft. Führt der Versuch zu Fehlern, wir zum Stand des vorherigen Schrittes zurückgekehrt und ein neuer Versuch gestartet.

Eine offensichtliche Gefahrenquelle dieses Ansatzes besteht darin, zu viel in einem Sanierungsschritt durchzuführen aber die kann man mit etwas Erfahrung eindämmen.
Bis jetzt habe ich das Manuskript nur kurz überflogen. Wenn ich damit halbwegs durch bin, werde ich bei Zeiten weitere Gedanken dazu bloggen….
Tags: agile softwareentwicklung, refactoring, software-sanierung, softwareentwicklung
30. August 2010 um 03:12 |
[...] http://softwaresanierung.wordpress.com/2010/08/29/die-mikado-methode/ [...]
30. August 2010 um 03:49 |
[...] This post was mentioned on Twitter by Mikado Method, Sebastian Kübeck. Sebastian Kübeck said: Die Mikado-Methode: http://wp.me/pHlFb-76 [...]